ie steigt empor zu dem archaischen Altar und legt ihre schwarze Kugel der Macht in die steinerne Kuhle. Ein fahles Leuchten beginnt im Innern der Kugel zu glimmen, Tenebrae sie sieht hinein ins Land Kalee, da wendet sie sich um und schaut in des Königs Augen. Auch Aeternus versucht die Absichten seiner mächtigen Gegnerin zu ergründen. Seine Macht ist die des Lichts. Seine Kugel, die sein Mentor, der Magier Vitreus ihm zum Geschenk machte, sie ist weiß, wie die Magie des Aeternus.

Er sieht die schwarze Königin an den Gestaden seines Heimatlandes, sieht ihre überlegene Heerschar. Und dann – was ist geschehen? Sie sieht ihn an. Durch die Kugel sieht sie ihn an. Oder war es nur eine Täuschung, hat ihm die Bedrohung durch die dunkle Macht die Sinne verwirrt?

Aeternus weiß, er muss kämpfen. Er muss Tenebrae, die dunkle Herrscherin besiegen, weil sonst Kalee in Finsternis fallen wird. Er wird für sein Königreich kämpfen – lieber sterben, als sich der Finsternis ergeben. Tenebrae fühlt, dass etwas anders ist in dieser Schlacht. Sie spürt die weiße Magie des Aeternus. Aber sie weiß auch, dass nur ein Blutsverwandter sie besiegen kann und ihr eigenes Kind hat sie getötet, wie auch ihren Vater. Es gibt niemanden mehr der ihr gefährlich werden könnte. Auch dieser König nicht, trotzdem er offensichtlich ein ernster zu nehmender Gegner ist, als all die anderen zuvor. Aeternus hat die Krieger des Lichts an seine Seite gerufen.