er Kampf, er scheint verloren. Aeternus, wie von Sinnen stürmt auf die dunkle Königin los. Sie reitet ihm entgegen. Doch dann gibt sie unvermittelt das Zeichen zum Rückzug. Was ist geschehen? Los, Männer, Krieger des Lichts, der Sieg ist unser. Aeternus blickt zurück, doch alle seine Leute sind tot. Seine Freunde, seine Krieger – alle ermordet, alle gefallen in der Schlacht.

Der Tod ist immer gleich – egal auf welcher Seite man kämpft, ob für die gute oder böse Macht. Gestorben wird überall gleich. Die Heere prallen aufeinander – die Männer metzeln einander nieder und am Ende bleiben tote Körper und verdammte Seelen – namenlos, ohne Unterschied. Der Engel der Finsternis wartet schon auf sie. Grüßt euren neuen Herrn, ihr verdammten Seelen.

Der Tod der Gefährten hat Aeternus das Herz vergiftet. In blindem Hass auf Tenebrae sammelt er eine neue Armee um sich. Sie ist geflohen. Aber wohin, hat sie sich verzogen? Erbarmungslos bekämpft Aeternus jeden, der sich im in den Weg stellt, bis er eines Tages erkennt, dass er allein ist. Niemand lacht mehr mit ihm, niemand weint mit ihm, niemand liebt ihn. Wo früher Freunde an seiner Seite kämpften, sind jetzt unterwürfige Gefolgsleute.  ->